Berliner Leseabend der toten Sprachen (LetoS)

Nächster LetoS

11. Dezember 2026

Freitag, 19:00 Uhr · Humboldt-Universität zu Berlin
Dorotheenstraße 24, Hörsaal 1.101

Beiträge gesucht!

Ob lepontische Listen oder eteokretischer Elektropop: Bringt tote Sprachen auf die Bühne! Keine wissenschaftlichen Vorträge, maximal 10 Minuten.

Einsendungen bis Sonntag, 22. November 2026 an letos.sprachlit@hu-berlin.de – so geht's

Beim Berliner Leseabend der toten Sprachen werden tote Sprachen (im weitesten Sinne) erlebbar: Texte verstaubter Handschriften, verschütteter Bleitafeln und verwitterter Gemäuer kommen aus vergangenen Jahrhunderten und -tausenden ins Hier und Jetzt – als Lesung, Gesang oder Szene.

Bisher auf der Bühne: Akkadisch · Altarmenisch · Altenglisch · Altfranzösisch · Altgriechisch · Althochdeutsch · Altirisch · Altkirchenslavisch · Altlitauisch · Altmakedonisch · Altmandarin · Altnordisch · Altostslawisch · Altpreußisch · Altrussisch · Arabisch · Frühneuhochdeutsch · Frühneukymrisch · Gotisch · Hebräisch · Hethitisch · Koptisch · Latein · Mandschurisch · Mittelägyptisch · Mittelchinesisch · Mittelenglisch · Mittelhochdeutsch · Mittelirisch · Mittelkymrisch · Mittelniederdeutsch · Mittelpolnisch · Neuägyptisch · Sanskrit · Süd-Min · Sumerisch · Syrisch · Tschagataisch · Urindogermanisch · Vedisch · Westjiddisch · Westtocharisch

Ob ihr kommt, um lepontische Listen zu lispeln, akkadische Astrologie-Tabellen aufzusagen, eteokretischen Elektropop zu extemporieren oder einfach nur um zuzuhören – ihr seid herzlich eingeladen!

Ein Abend dauert etwa zwei Stunden und findet meist an der Humboldt-Universität zu Berlin in Berlin-Mitte statt, etwa zweimal im Jahr. Ein Leseabend mit und für Studierende altsprachlicher Fächer und alle, die hören wollen, wie Sprachen klangen, die heute niemand mehr spricht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.