#HackingJustice

Doku & Diskussion zur »Causa Assange«

“Anything to say?” von Davide Dormino

(Bildnachweis: “Anything to say?” von Davide Dormino - anythingtosay.com)

Zeit und Ort

Anliegen

Im Mai 2019 stellte der UN-Sonderberichterstatter für Folter Nils Melzer über Julian Assange fest:

In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich nie eine Gruppe demokratischer Staaten sich zusammenschließen sehen, um vorsätzlich ein einzelnes Individuum für derart lange Zeit und unter derart geringer Achtung der Menschenwürde zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen.

(übersetzt aus: “UN expert says “collective persecution” of Julian Assange must end now”, United Nations Human Rights Office of the High Commissioner, 31. Mai 2019)

Angesichts des im Februar 2020 beginnenden Auslieferungsverfahrens von Julian Assange an die USA erzeugte selbst der bestürzende Bericht Nils Melzers nicht jene öffentliche Aufmerksamkeit, die hinsichtlich der Dimension dieses Falls geboten wäre, bedenkt man, dass mit dem Prozess gegen Assange die Gefahr verbunden ist, einen Präzedenzfall zu schaffen, der eine massive Bedrohung der allgemeinen Pressefreiheit bedeuten könnte.

Unter dieser Perspektive lädt Sie die studentische HU-Initiative #Jahr1nachSnowden in Kooperation mit dem Servicezentrum für Informations- und Kommunikationstechnik (SIK) der Juristischen Fakultät der HU Berlin herzlich ein, die “Causa Assange” im universitären Diskurs anhand der Dokumentation Hacking Justice zu diskutieren, um Argumente für eine eigene fundierte Position innerhalb der Debatte um Assange und WikiLeaks zu finden.

Als besondere Gäste werden die Regisseur_innen der Dokumentation, Clara López Rubio und Juan Pancorbo, sowie der Philosoph Dr. Florian Wobser anwesend sein.

Programm

  • Begrüßung (5min): Roland Hummel (stud. Initiative #Jahr1nachSnowden, stud. theol. HU Berlin)
  • Einführung (15min): Impuls-Vortrag »Assange - Störenfried, Eigensinn, Kontrolle« von Dr. Florian Wobser (Philosoph, Berlin)
    1. Teil (90min): Dokumentation »Hacking Justice« (deutschsprachige Fassung)
  • Pause (5min)
    1. Teil (60min): Diskussion mit den Regisseur_innen Clara López Rubio und Juan Pancorbo, Dr. Florian Wobser und der Juristin Britta Redwood (ECCHR, Berlin)
  • Verabschiedung (5min): Roland Hummel

Trailer der Dokumentation:

Hacking Justice (2017) - Cover

(Sollte der über diesem Satz hinter dem Bild verlinkte Video-Trailer nicht abrufbar sein, findet sich hier eine lokale Kopie des Trailers)

Vor Ort wird es eine Möglichkeit geben, Getränke und Snacks zu erwerben - Danke für die Unterstützung an die Kommiliton_innen des Fachschaftsrats Jura.

Nachträgliche Hinweise

E-Mailadresse für Rückfragen

kontakt@jahr1nachsnowden.de

Bitte um Werbung

Die Möglichkeit zur Organisation der Veranstaltung ergab sich erst recht kurzfristig, daher bitten wir Sie hiermit, in Ihrem Bekanntenkreis auf diese Veranstaltung aufmerksam zu machen.

Um den Aufwand dafür so gering wie möglich zu halten, finden Sie unten bspw. Copy&Paste-Vorlagen für soziale Netzwerke sowie Druckvorlagen für klassische Flyer und Plakate.

  • https://hu.berlin/HackingJustice/
Hash-Tags
#HackingJustice
#Jahr1nachSnowden
#HumboldtUni
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Copy&Paste-Vorlage für soziale Netzwerke
  • Text < 300 Zeichen:
#AnythingToSay?

#Jahr1nachSnowden lädt ein: #HackingJustice - Doku & Diskussion zur »Causa #Assange«

Zeit: Do, 9. Jan. 2020, 19:00

Ort: #HumboldtUni, Juristische Fak., Hörsaal 213, Unter den Linden 9, 10099 #Berlin (https://osm.org/go/0MbFKFMy3?m=)

Akt. Infos: https://hu.berlin/HackingJustice
  • Text > 300 Zeichen:
#AnythingToSay?

#Jahr1nachSnowden lädt ein: #HackingJustice - Doku & Diskussion zur »Causa #Assange«

Zeit: Do, 9. Jan. 2020, 19:00 Uhr

Ort: #HumboldtUni, Juristische Fakultät, Hörsaal 213, Unter den Linden 9, 10099 #Berlin (https://osm.org/go/0MbFKFMy3?m=)

Aktuelle Informationen unter: https://hu.berlin/HackingJustice/
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