Berger, Rainer

Zum Verhältnis von Ökologie und Sozialismus
Rudolf Bahros These vom "historischen Kompromiß
und die Partei "Die Grünen"

Magisterarbeit am Institut für Politische Wissenschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen bei Prof. Dr. phil. Kurt Lenk
Aachen, den 27. April 1982

Inhalt
Einleitung 5
I. Die ökologische Krise 11
1.1. Was heißt ökologische Krise? 11
1.2. Die MIT-Studie des Club of Rome 12
1.2.1. Die Grenzen exponentiellen Wachstums 13
1.2.2. Verhalten des MIT-Weltmodells 14
1.2.3. Grenzen des MIT-Weltmodells 15
1.3. Weitere Weltmodelle 15
1.4. Global 2000 - Die Prognose der Carter-Administration 17
1.5. Bewertung der Weltmodelle 19
II. Die ökologische Krise und die Gesellschaftstheorie 21
2.1. Ökologische Prognosen und politische Diskussion - Enzensbergers "Kritik der politischen Ökologie" 21
2.2. Argumente der Wachstumsbefürworter 24
2.2.1. Hans Immler - "Grenzen des Wachstums oder Grenzen der kapitalistischen Produktionsweise?" 24
2.2.2. Johano Strasser - "Grenzen des Wachstums, Grenzen der Freiheit?" 25
2.3. Argumente der Wachstumskritiker 27
2.3.1. Wolfgang Harich - "Kommunismus ohne Wachstum?" 27
2.3.2. Herbert Gruhl - "Ein Planet wird geplündert" 30
2.4. Erste Bewertung der Rezeption ökologischer Argumente in der politischen Diskussion 36
2.5. Postindustrielle Antworten auf die ökologische Krise 38
2.5.1. Rudolf Bahro - "Die Alternative" 38
2.5.2. André Gorz - "Abschied vom Proletariat" 46
2.6. Zweite Bewertung der Rezeption ökologischer Argumente in der politischen Diskussion 51
III. Die Gründungsphase der ersten ökologischen Bundespartei DIE GRÜNEN 54
3.1. Die Zeit der Listen 54
3.1.1. Die Alternative Liste Berlin (AL) und die Bunte Liste - Wehrt Euch Hamburg 56
3.1.2. Die Grüne Liste Hessen (GLH) 59
3.1.2. Die Grüne Liste Umweltschutz Niedersachsen (GLU) 64
3.1.2. Die Grüne Liste Schleswig-Holstein (GLSH) 69
3.2. Konservative Parteien mit ökologischer Zielsetzung 71
3.2.1. Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher - Die Grünen (AUD) 71
3.2.2. Grüne Aktion Zukunft (GAZ) 76
3.3. Das Europawahlbündnis der "Sonstigen Politischen Vereinigung DIE GRÜNEN" (SPV) 79
3.3.1. Einflüsse des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) 80
3.3.2. Randgruppen der Einigungsszene - Free International University (FIU) und Aktion Dritter Weg (A3W) 82
3.3.3. Das Europaprogramm der SPW DIE GRÜNEN 83
3.3.4. Das Roland-Vogt-Programm 87
3.4. Der Gründungsprozeß der Bundespartei DIE GRÜNEN 89
3.4.1. Der Präambelentwurf zum Programm 90
3.4.2. Der Satzungsentwurf vom 2.9.1979 92
3.4.3. Die Satzungsdiskussion des Gründungsparteitages in Karlsruhe 12./13. Januar 1980 93
3.4.4. Die Verabschiedung der Satzung 95
3.4.5 Das programmatische Ergebnis der Satzungsdiskussion 96
3.5. Das Saarbrücker Programm 98
3.5.1. Die Globalalternative II.1-5 Wirtschaft und Arbeitswelt 98
3.5.2. Der Vorschlag der Majorität der PK zu II.1-5 100
3.5.3. Die Anträge zu II.1-5 des Programmentwurfs 101
3.5.4. Drei Ansätze zu einer alternativen Friedenspolitik 103
3.5.5. Die Programmteile Frauen und "Randgruppen" 106
3.5.6. Herbert Gruhls Sturz 107
3.5.7. Die unstrittigen Programmteile 108
3.5.8. Spontanstrukturen 111
3.5.9. Die Programmteile mit unklarem rechtlichem Status 112
3.5.10. Fazit: Hatte die Linke die Macht übernommen? 115
3.6. Die Parteitage von Dortmund 1980 und Offenbach 1981 118
3.6.1. Dortmund - Der Parteitag zur Bundestagswahl 118
3.6.2. Grundsatzerklärung der PK "Ökologie-Ökonomie" 119
3.6.3. Die Vorstandswahlen 121
3.6.4. Ausblicke nach Offenbach 1981 122
IV. Rudolf Bahros These vom "historischen Kompromiß" 123
4.1. Die Rede zum Gründungsparteitag 125
4.2. Elemente einer neuen Politik 126
4.3. Beiträge zu "Entrüstet Euch" 132
4.4. Diskussion der Bahro-These vom "historischen Kompromiß" 133
Anmerkungen 143
Literaturhinweise 162
Dokumentation der Materialien bes. Bände


August 2005   Rudolf-Bahro-Archiv