Oktober 2010 Archives
20.10.2010 16:44 Uhr
Olympischer Geist zu Gast in Neukölln
Olympischer Geist zu Gast in Neukölln
Letzte Woche wurde das erste olympische Gold für Neuköllner Kiez-Kinder verliehen.
Ein kleiner Bericht von Ingo nosul adamskI und Christian Herenz
Im Vorfeld wurde mithilfe von Kindern und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Spielplatz Dellbrückstrasse / Ecke Brendastrasse in eine Arena umgestaltet. Eine kleine Kerzenflamme stand symbolisch für das olympische Feuer. Doch der chaotische Anfangsverlauf und die gelangweilte Haltung der Kinder ließen zunächst erwarten, dass alles nicht so ablaufen wird, wie sich die Veranstalter vom “Kindertreff Dellbrück” sich das erwünschten.
Als dann aber aus einer Lidl-Plastiktüte mehrere glitzernde Medaillen hervorkamen, war plötzlich die Begeisterung der Kinder geweckt. Das Rumgeschupse und Rumgepöbele untereinander wurde eingestellt und man stellte sich brav für die offizielle Akkreditierung an. Es lag ein Zauber in der Luft, das Eis war gebrochen und der olympische Geist erwacht. Plötzlich hörte auch der leichte Nieselregen auf. Die Organisatoren waren sich sowieso immer sicher, dass sobald die Kids in Fahrt kommen sie nicht mehr zu bremsen sind. Von nun an wurden Seilspringen, Sack- bzw. Mülltütenhüpfen, Dosenwerfen, Slalomlaufen, Torwandschießen, Kartoffellauf und Ringwerfen von den frechen und mutigen Neuköllner „Kiez-Kids“ mit vollem Einsatz in Angriff genommen.
Am Ende stellte die Ehrung der Olympiasieger den krönenden Abschluss dar. In 3 Altersklassen gab es Gold, Silber und Bronze. Doch eigentlich gab es nur Sieger an diesem Tag, denn alle teilnehmenden Kinder erhielten eine offizielle Urkunde sowie ein kleines Naschpaket.
Eine 1. gesamte Berliner Kinderolympiade könnte in Zukunft eine Chance haben. Denn die diversen Spiel und Sportfeste, die seit Jahren vereinzelt unter den olympischen Ringen laufen, setzen sichtbare Signale. Der Verbund unter einem Dach müsste aber noch entwickelt werden. Den Berliner Kindern würde ein solches Fest sicherlich Spaß machen.
12.10.2010 21:24 Uhr
Soup.io Style angepasst
Soup.io bietet ja die Möglichkeit, eigenes CSS zu verwenden. Leider gibt es keine Anleitung dafür, welche Klasse zu welchem Seitenelement zugeordnet ist (s. Wishlist-Item in Soups getsatisfaction-Datenbank). Somit muss man selber Experimentieren, wobei einem ein Tool wie Firebug! extrem hilfreich sein kann.
Das Problem, welches ich mit den Standard-Designs von Soup.io habe, ist dass der eigentliche Inhalt in einem sehr schmalen Schlauch präsentiert wird. Etwas versteckt findet sich in den Design-Einstellungen unter “CSS anpassen” die Option “Bildbreite”, jedoch ist diese bei einigen der Templates nicht wirklich hilfreich, da zwar die Bilder (und ähnl. Objekte) breiter werden, aber der “Schlauch” nicht. Dies führt zu einer rechtsseitigen “Beschneidung” der Objekte.
Mit folgenden Anpassungen realisierte ich das Aussehen von knusper.soup.io. Unter Design tätigte ich folgende Einstellungen:

Unter dem Menüpunkt “CSS bearbeiten” trägt man nun folgendes ein:
#description_search { margin-left: 46.6em; }
#contentcontainer2 {
float: none;
margin-left: 15em;
margin-right: 0;
}
#content, #accountcontainer,
#contentcontainer2, #contentcontainer {
width:46em;
}
#contentcontainer2 {
padding:0 1.2em 0 0;
position:relative;
width:47.2em;
}
#accountcontainer {
margin-left:0;
position:absolute; }
Damit macht man den “Schlauch” breiter, verschiebt ihn und richtet die restlichen Seitenelemente passsend aus. Zum damit Rumspielen bietet sich, wie gesagt, Firebug! an, dann kann man die vorgenommen Änderungen am Stylesheet quasi in Echtzeit verfolgen. Obiges CSS passt optimal zu einer Bildbreite von 580px.
09.10.2010 19:13 Uhr
1. 0ffizielle Kinder-Spielplatz-Olympiade
Folgende Mitteilung erreichte mich gerade, die ich hier in ungekürzter Form weiterreichen möchte:
Unter dem Motto: „Der olympische Sportsgeist fördert die soziale Verbundenheit“
wird in der ersten Schulferienwoche am 14.10.2010 ab 14.30 Uhr auf dem Spielplatz Delbrückstraße / Bendastraße eine besondere Kiezaktion durchgeführt. Die Sparmaßnahmen rollen über die Bezirke hinweg. Doch das bunte, freche, junge internationale Kiezleben in Neukölln lässt an einem Tag das olympische Feuer hell leuchten. Was die Großen und die Jugend-Olympiade können, schaffen wir allemal auf unserem Kiez. Ein Zeichen wird gesetzt: „Heute sind wir eure Zukunft und morgen ein Teil des sozialen Netzes!“ So werden die Neuköllner „Hauptstadt-Kinder“ im Kindertreff Delbrücke die erste Herbst-Kinder-Olympiade austragen. Mit wenigen Mitteln und viel ehrenamtlichen Hilfestellungen wird der Kinderspielplatz zur olympischen Arena umfunktioniert. Kinder aller Länder werden an diesem Tag den olympischen Kinder-Eid zum ersten Mal leisten.
Die meisten der Kinder im Kindertreff Delbrücke kommen aus einem sehr schwierigen sozialen Milieu. Der Großteil der 6- bis 17-Jährigen hat einen Migrationshintergrund. Die Kinder mit arabischen, türkischen, deutschen, kroatischen, polnischen, serbischen, bosnischen, bangladeshi- und Roma-Wurzeln spiegeln fokussiert die Neuköllner Gesellschaft mit allen Schwierigkeiten, aber eben auch Chancen und Ressourcen.
Im Kindertreff haben sie alle eine Anlaufstelle und einen geschützten Raum. Die Kinderarbeit wird hier zur großen Herausforderung. An der basisbezogenen Integration wird hier schon lange erfolgreich gearbeitet, nicht erst seitdem auf bundespolitischer Ebene darüber freudig diskutiert wird. Unter schwierigen finanziellen Bedingungen engagieren sich ehrenamtlichen Kräfte und Mitarbeiter/Innen, um die regulären Angebote wie Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und Freizeitgestaltung aufrecht zu erhalten und dabei zusätzlich noch Aktionen wie die Kinderolympiade durchzuführen. wird irgendwie daran gebastelt, so würde so eine Veranstaltung gar nicht, zum tragen kommen. Da alle Angebote kostenlos sind, können besonders Kinder aus einkommensschwachen Familien hier an Angeboten teilhaben, die ihnen sonst nicht zugänglich wären.
So wird dieser Nachmittag zu einem weiteren Symbol für die Völkerverbundenheit und das friedliche, tolerante Zusammenleben der Kulturen und Religionen in Neukölln.
Wir würden uns freuen, wenn sie uns an diesem Tag besuchen und darüber schreiben würden!
Telefon: Leitung Ann-Christin Puchta (030/ 625 79 50 // 030/ 53 21 55 31) i. a. und V. i. .S. d .P.– Ingo nosul adamskI GER/IND/PL, Handy: 0177/ 55 80 44 3


