29.07.2008 04:05 Uhr

Update Erfolgreich

Nun gut… So lange hat das alles nicht gedauert. Aber ich hab noch bisschen rumgepspielert.

openSUSE 11.0 sieht sehr gut aus, und KDE4 fühlt sich auch flotter an. Ob ich nun KDE4 als Standarddesktop benutze, weiß ich noch nicht. Jetzt kommt der Part, den ich beim Installieren eines Betriebssystems am meisten hasse, meine ganze Software zu installieren. Nun gut, das meiste geht ja mit meiner Liste und dem Packetmanager ziemlich schnell… Der eingebaute Paketmanager von OpenSUSE 11 ist übrigens wirklich ganz flott, wenn er nicht immer jedesmal sämtliche Repos aktualisieren wollte. Naja, ich werd dann wohl doch wieder auf Smart wechseln… Vielleicht schaffen es die Novell Jungs ja irgendwann mal, einen ordentlichen Paketmanager zu basteln. Und gerade so beim Schreiben hier merke ich, dass das Farbschema des KDE4 Terminals nicht gerade sehr Augenfreundlich ist. Aber mit Farben hab ich es ja so oder so, denn da benutze ich schon seit ca. 1 Jahr sogar meine eigene Tabelle für dircolors – villeicht sollten die Ergonomiespezis sich die mal anschauen, denn bekanntermaßen ist dunkelblau auf schwarz für Verzeichnisse eher nicht die beste Wahl.

Super Positiv ist allerdings wie einfach man nun den ganzen Multimediakram installieren kann – Wenn man eine Datei öffnen will, dessen Format nicht unterstützt wird, öffnet ein Webbrowser, wo man mittels Klick die Codecs sofort nachinstallieren kann – im Prinzip…. Hat bei mir nämlich leider nicht funktioniert, da er meinte ich wäre nicht mit dem Netzwerk verbunden – ist schon fast wie bei Windows – jedenfalls hab ich dann die entsprechende Seite im openSUSE Wiki selber aufgerufen und die Codecs installiert. Genauso einfach installiert man jetzt auch die NVIDIA Treiber. Überhaupt der gesamte Installtionsprozess ist schon ziemlich gut, aber hier und da sollten auf dem Weg zu 11.0 noch ein paar Sachen verbessert werden. Eher ästhetischer Natur ist da noch die Tatsache, dass man die Diashow während des Installationsvorganges (“Wussten Sie schon, dass Sie mit ihrem Computer im Internet surfen, Emails lesen und Chatten können – dank Opensuse”) in English präsentiert bekommt. Die Paketauswahl während der Installation versucht allerdings Anfänger wie PowerUser gleichermaßen zu befriedigen, nervte mich dann aber eher mehr, als dass Sie mir gefallen hat.

Dennoch, openSUSE 11.0 repräsentiert die Zukunft des Linuxdesktops – und ich denke jedem halbwegs begabten Menschen wird es damit ein leichtes sein, problemlos ein Linuxsystem (im Notfall zumindest) parallel aufzusezten. Allerdings, wenn man noch mittelalterliche Hardware hat, sollte man es garnicht erst versuchen, denke ich… Das hat ja schon mit der 10er Serie für mehr Frust als Lust gesorgt.

So, genug über Software gequatscht… Wenn ich heute noch dazu komme, erzähle ich noch, wie cool der “Antec Spot Cool” ist