Warum brauchen Kinder Freunde?
Renate Valtin und Reinhard Fatke

Experten meinen: 
Freundschaftsbeziehungen geben Anstöße zur kognitiven Entwicklung, sind ein Übungsfeld für soziale Verhaltensweisen, dienen zur Orientierung, tragen zu einem realistischen Selbstbild bei, und helfen Normen und moralische Standards zu entwickeln.

Kinder und Jugendliche meinen: 
"Freunde braucht man, sonst kann man zum Geburtstag auf einmal keinen einladen." 

"Wenn einer mit mir stänkert und so, und ich will was bauen, und er macht mir das alles kaputt, dann hilft der Freund mir bei, den zu kloppen. Wenn's zwei sind, dann hilft er mir."

"Na, wenn es irgendwie Streitereien gibt mit anderen oder so, dann kann man mit denen wenigstens, mit denen was unternehmen und so was alles." Und auf die Frage, was es denn heiße, etwas unternehmen, erläutert er: "Weggehen, Scheiße bauen ... Wenn sich irgend jemand mit mir schlagen will und ich schaff's nicht, dass der mir dann hilft."

Dies sind beispielhaft einige Äußerungen von Kindern aus einer größeren Studie zu Freundschaftskonzepten. Genaue
Ausführungen, wie Kinder und Jugendliche Freundschaft sehen und welche Bedeutung Freunde für sie haben, finden Sie im
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